20 Jahre Fallout

Heute vor 20 Jahren erschien Fallout, ein postnukleares Rollenspiel, das meine Welt veränderte.

Ich tat mich ja immer schwer mit Rollenspielen. Ich brachte das Genre immer mit Fantasy und Dungeons & Dragons in Verbindung. Und Fantasy und Mittelalter mit edlem Ritter, Zauberer und holder Maid … das war auch nie so meins. Dann kam Fallout.

Fallout zog erstmals für mich sichtbar das Genre in ein anderes Szenario, ein Szenario, das mich in der damaligen Phase meiner Jugend mehr interessierte.
Ok, es gab natürlich auch vorher bereits Rollenspiele abseits der Fantasy. Whale’s Voyage hatte ich ausprobiert, Burntime hatte ich gespielt. Doch erst Fallout konnte mich langfristig überzeugen und bei der Stange halten.

Die postnukleare Welt, das Ödland, die Fraktionen, der Kampf um Ressourcen. Zum ersten Mal hatte ich dieses „Mad Max“-Gefühl. Dazu der schwarze Humor, die offene Welt, der Vault Boy, die Vielzahl an Medikamenten und Drogen, die Elemente der amerikanischen Alltagskultur der 1950er, die Referenzen aus Film und Popkultur.

„War, War never changes“. Am 30.September 1997 erschien Fallout. Das Spiel änderte alles. Die Einflüsse auf das Genre und die Spielindustrie wirken noch heute.


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