Blickfeld: Chasing Static

Was war noch gleich am 31. Oktober? Ach ja, Halloween. Zeit für ein bisschen Retro-Horror in PS1-Ästhetik. Zeit für Chasing Static.

Das Spiel beginnt, wie üblicherweise solch eine Horror-Geschichte beginnt. Mitten in der Nacht wütet ein heftiger Sturm über Nordwales. Unser Protagonist Chris Selwood ist mit dem Auto auf regennasser Fahrbahn unterwegs zur Beerdigung seines Vaters und sucht schließlich Zuflucht in einem abgelegenen Diner. Dort gibt es Kaffee und eine Unterhaltung mit der freundlichen Kellnerin. Dann kommt der Stromausfall. Und … wir ahnen, wie es weitergeht.

Der Spieler erwacht in der nun verlassenen und zerfallenen Version des Diners und muss herausfinden, was passiert ist. Verlassene Dörfer, verschwundene Bewohner, mysteriöse Anlagen, Familiengeheimnisse, Regierungsverschwörungen und das Grauen in den Wäldern. Ein Frequenz-Verschiebungs-Messgerät zeigt uns akustisch Anomalien an, während wir uns durch Low-Poly Umgebungen im PS1-Style bewegen. Inspiriert von Sci-Fi-Horror der 80er Jahre und zeitgenössischem surrealistischem Kino, bietet das Spiel eine kurze, nicht-lineare Geschichte, die man in 2 Stunden durchgespielt haben soll. Zum englischen Ton gibt es deutsche Untertitel.

Interessanter Retro-Stil, schönes Setting, gute Bewertungen. Chasing Static ist unser Halloween-Spiel im Blickfeld.

 


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