Doom (1993) Categories: Action, FPS, Multiplayer, Shooter Timelines: 1990-1999 - Nineties, Meilensteine der Videospielhistorie

FPS – Einer der ganz großen Meilensteine der Computerspielgeschichte. Schnell, blutig, furchteinflößend, das legendäre Doom veränderte die Branche für immer.

Titel: Doom
Release: 10.12.1993
Plattform:  DOS
Entwickler: id Software
Publisher: id Software
Designer: Tom Hall, John Romero
Leitender Entwickler: John Carmack
Engine: id Tech 1

Infos und Geschichte des Spiels

Doom gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Titel in der Geschichte der Videospiele, da es geholfen hat, den inzwischen allgegenwärtigen Ego-Shooter zu entwickeln und populär zu machen. Das ursprüngliche Spiel war in drei Episoden mit je neun Level unterteilt und wurde über Shareware und Versandhandel vertrieben.

Da die erste Episode frei als Shareware vertrieben wurde, wurde Doom innerhalb von zwei Jahren nach seiner Veröffentlichung von schätzungsweise 15-20 Millionen Menschen gespielt. Populär wurden nicht nur das Geschäftsmodell der Online-Distribution, sondern Doom trug maßgeblich zur Popularisierung des Ego-Shooter-Genres bei und leistete Pionierarbeit auf dem Gebiet der immersive 3D-Grafiken, Multiplayer über Netzwerk und Modifikationen durch die User.

Trivia

  • Mit der Kombination aus Kampf, Erkundung der Umgebung und einfachen Rätselaufgaben etablierte Doom in den 1990er-Jahren die Grundstruktur des klassischen Ego-Shooter.
  • Doom soll zeitweise häufiger installiert gewesen sein soll, als Microsoft Windows
  • DOOM war nach Maze War (1974) das erste Spiel, das einen Deathmatch-Modus beinhaltete, in dem bis zu vier Spieler über ein Netzwerk oder im Splitscreen-Modus antreten können.
  • Im Dezember 1993 veröffentlichte Intel ein unternehmensweites Memo, das DOOM aus ihren Netzwerken verbannt. Viele große Unternehmen erteilten ähnliche Aufträge, nicht nur wegen Produktivitätsverlusten, sondern auch, weil die meisten Netzwerke dadurch außer Betrieb gesetzt wurden.