Day of the Viper (1989) Categories: Adventure, FPS, Shooter Timelines: 1983-1990 – Eighties

Action-Adventure  – Ein früher 3D Shooter von Accolade mit Exploration- und Adventure-Elementen.

Titel: Day of the Viper
Release: November 1989
Plattform:  DOS, Amiga, Atari ST
Entwickler: Accolade
Publisher: Accolade
Creative Director / Designer: John Conley, James Oxley

Infos und Geschichte des Spiels

Day of the Viper ist eine Mischung aus Shooter und Adventure in Ego-Perspektive. Wissenschaftler haben einen Roboter mit künstlicher Intelligenz erschaffen, der sich feindlicher verhält als erwartet und prompt den Forschungskomplex mit allen Verteidigungsanlagen und Computern unter seine Kontrolle gebracht hat.

Der Spieler muss nun in 5 Gebäude mit je 5 Level eindringen, um den Roboter auszuschalten. Dazu steuert er einen Droiden, den Viper, durch die 3D-Labyrinthe. Dort findet er neben Waffen, Schilden und Aufrüstungen für den Droiden auch Disketten. In jedem Level ist eine Diskette versteckt, sind alle 25 Disketten gefunden, können diese auf den Zentralcomputer übertragen werden und dem feindlichen Roboter gehen die Lampen aus.

Der untere Bildschirmbereich wird vom Interface in Beschlag genommen. Per Interface-Tasten bewegt sich unser Droide vor und zurück oder dreht sich in 90 Grad Schritten nach links oder rechts. Das Spielgeschehen findet in einer kleineren 3D-Ansicht oben rechts statt, während links daneben zwischen verschiedenen Info-Bildschirmen gewechselt werden kann. Dort wird zum Beispiel eine sehr nützliche Auto-Map gezeichnet.

Trifft man auf Gegner, wechselt man manuell in den Kampfmodus und kann dann das Fadenkreuz steuern, was wichtig wird, da sich die Gegner bewegen und einige der gegnerischen Roboter oder Verteidigungsanlagen nur an bestimmten Stellen Schwachpunkte haben. Eine strategische Herangehensweise ist auch erforderlich, da das Inventar begrenzt ist und es viele Codekarten zu versperrten Bereichen, Energiequellen und Ausrüstungen zu transportieren gibt.

Trivia

  • Das Spiel kann komplett mit Maus oder mit Tastatur gespielt werden
  • Bei Tastatursteuerung geht die Bewegung des Droiden zwar etwas besser von der Hand, die Steuerung des Fadenkreuzes im Kampfmodus jedoch nicht.
  • Das Spiel nutzt die Fastgraph-Bibliothek von Ted Gruber Software, eine Grafikbibliothek für Programmierer, die über 300 Funktionen für Aufgaben wie 2D- und 3D-Grafiken, Farb- und Palettenverwaltung, Bitmap-Anzeige und -Verarbeitung, Bilddateien und vieles mehr bietet.
  • Der Roboter, der auf der Vorderseite der Spielschachtel dargestellt ist, insbesondere in Nahaufnahme in der MS-DOS-Version, hat eine erstaunliche Ähnlichkeit mit den Zylonen aus der Fernsehserie Battlestar Galactica von 1978.


Quellen: